Ganzheitliche Osteopathie in Potsdam – Für Neugeborene, Kinder und Erwachsene
Bewegung macht Leben sichtbar. Die Osteopathie ist eine anerkannte alternativ-medizinische Methode, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut – von Neugeborenen über Kinder bis hin zu Erwachsenen. Seit 2009 arbeite ich in eigener Praxis in Potsdam und bin regelmäßig auch in Brandenburg und Berlin tätig, um Babies, Schwangere, Kinder und Erwachsene zu unterstützen. Mein Ansatz ist ganzheitlich, funktionell, trauma-sensitiv und bei Bedarf psychosomatisch ausgerichtet.
Mein Behandlungsverständnis
Die Beurteilung der Bewegung und ihrer Qualitäten im Körper ist mein zentrales Kriterium. Durch sorgfältiges Prüfen und Ertasten erkenne ich, wo Gewebe wie Muskulatur, Knochen, Gelenke, Nerven, Organe und weitere Strukturen zu viel oder zu wenig Beweglichkeit bzw. Spannung aufweisen. Ziel ist ein balancierter Zustand der Spannung – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Vorgehen und Techniken
Die diagnostischen und behandelnden Techniken arbeiten oft Hand in Hand, um eine ausgewogene Spannung zu erreichen. Mein Ansatz verbindet osteopathische Prinzipien mit einem ganzheitlichen Blick auf den gesamten Körper – bewegungsorientiert und lösungsorientiert.
Psychosomatik und Prozessorientierung
Seit rund 10 Jahren integriere ich bei Bedarf psychosomatische und prozessorientierte Verfahren in die osteopathische Behandlung. Grundlagen hierfür sind psychotherapeutische Weiterbildungen in Focusing-Therapie, Klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie und Traumatherapie.
Osteopathie für wen und wofür
- Babys & Neugeborene
- Kinder
- Schwangere
- Erwachsene
Die Behandlungsziele sind u.a.
- Normalisierung der Funktion des Nervensystems
- Aufhebung von Stauungen und Hindernissen der verschiedenen Flüssigkeitsbewegungen (Blut, Lymphflüssigkeit, Flüssigkeiten in und zwischen den Zellen )
- Normalisierung der Bewegung der zerebrospinalen Flüssigkeit
- Herstellung eines dynamischen und physiologischen Gleichgewichts der Faszienspannungen im Körper
- Auflösung gelenkiger Bewegungseinschränkungen
- Verbesserung der Reaktionsfähigkeit der Körpergewebe auf Stressreize
- Integration traumatischer Erlebnisse physischer wie psychischer Art
- Verbesserung der Statik und Dynamik des Körpers
- Verbesserung des Energieniveaus des Patienten
Indikationen für Osteopathie – wofür sie hilfreich sein kann
Osteopathie behandelt nicht symptomatisch, sondern zielt darauf ab, die Beweglichkeit und das Zusammenspiel der Gewebe im Körper zu verbessern. Im Folgenden finden Sie Orientierung zu Erkrankungen und Symptomen, bei denen osteopathische Behandlung sinnvoll sein kann.
Schmerz- und Bewegungsprobleme
- Gelenkprobleme
- Hexenschuss
- Ischiasbeschwerden
- Schleudertrauma
- Blockaden der Wirbelsäule
- Verstauchungen
- Sportverletzungen und ähnliche akute oder chronische Verletzungen
Verdauung und innere Organe
- Verdauungsstörungen
- Sodbrennen
- Organsenkung
- Operationsfolgen (Narben und Verwachsungen)
- Funktionelle Herzbeschwerden
HNO und Schwindel
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Chronische Mittelohrentzündung
- Schwindel
- Tinnitus
Kiefer und Gesicht
- Bissregulation
- Kiefergelenksproblematik
- CMD
- Kieferknirschen
Vor und nach der Geburt und Entwicklung
- Geburtsbedingte Schädel- und Gesichtsverformungen
- Asymmetrien (Schiefhals, Kiss-Syndrom)
- Skoliose
- Hüftdysplasie
- Spuckkind
- Unruhe, Schlafstörungen
- Entwicklungsverzögerung
Kopfschmerz und hormonelle Aspekte
- Kopfschmerz
- Migräne
- Hormonelle Störungen
- Menstruationsbeschwerden
Schwangerschaft und Familienplanung
- Begleitung in der Schwangerschaft
- Geburtsvorbereitung und -nachsorge
- Klimakterische Beschwerden
- Unerfüllter Kinderwunsch

Die drei Teilbereiche der Osteopathie
Strukturelle (parietale) Osteopathie
Die strukturelle Osteopathie befasst sich mit Störungen des Bewegungs- und Halteapparates. Die hier angewendeten Techniken ähneln teilweise denen der Manualtherapie, Physiotherapie oder Chiropraktik. Sie werden jedoch ganzheitlich im Kontext der übrigen Körpersysteme eingesetzt, um eine balanziert funktionierende Ganzheit zu fördern.
Viscerale Osteopathie
Die viscerale Osteopathie konzentriert sich auf die Beweglichkeit und Funktion der inneren Organe. So können z. B. Wirbelsäulenbeschwerden oft mit veränderter Position oder Beweglichkeit innerer Organe zusammenhängen. Durch eine Kombination aus strukturellen und visceralen Techniken lassen sich solche Beschwerden häufig effektiver behandeln. Auch diätetische Maßnahmen können einen osteopathischen Ansatz ergänzen.
Cranio-Sacrale Osteopathie
Dieser Teilbereich befasst sich mit den rhythmischen Bewegungen von Liquor cerebrospinalis und Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) sowie deren Auswirkung auf die Hirnhäute (Meningen), den Schädelknochen, das Kreuzbein und den gesamten Körper. Bereits vor der Geburt sind diese Rhythmen vorhanden. Der Name leitet sich von Cranium (Schädel) und Os Sacrum (Kreuzbein) ab.
Das verbindende Element
Das Bindeglied aller drei Bereiche bilden die Faszien (Bindegewebe). Neue Forschungen zeigen, dass Faszien neben Nerven- und Kreislaufsystem eine zentrale Rolle in der Informationsübertragung des Körpers spielen. Faszien bilden Hüllen und Schutzschichten, Gewebsräume (z. B. Muskellogen) und das Bindeglied zwischen allen Strukturen.
Gern unterstütze ich Sie dabei, Beweglichkeit und Wohlbefinden zu verbessern. Kontaktieren Sie mich für gerne.
Ich freue mich Sie kennenzulernen.
